Preise
Was kostet es, einen Online-Kurs zu erstellen?
Von Alexander Kaminski Stand: 2026-07-04 Wie wir recherchieren & bewerten Änderungsprotokoll
Kurzantwort
Ein kompletter Online-Kurs lässt sich bei sparsamem Vorgehen für unter 1.000 Euro erstellen. Die größten Kostenblöcke sind die Plattform (oft 30–200 Euro pro Monat), Videoausrüstung und optional Tools für Grafik oder Schnitt. Wer mit vorhandener Technik und kostenlosen Tools wie Canva oder PowerPoint startet, kann die Anfangskosten stark senken.
Die Kosten für einen Online-Kurs variieren enorm – vom Nulltarif mit vorhandener Ausrüstung bis zu fünfstelligen Produktionsbudgets für hochwertig produzierte Programme. Für Einsteiger ist die gute Nachricht: Ein solider Kurs lässt sich bei sparsamem Vorgehen oft für unter 1.000 Euro realisieren. Entscheidend ist, zwischen einmaligen Produktionskosten und laufenden Kosten zu unterscheiden.
Die größten Kostenblöcke sind erstens die Plattform, auf der du den Kurs hostest und verkaufst – SaaS-Kursplattformen liegen häufig zwischen 30 und 200 Euro pro Monat, je nach Anbieter und Tarif. Zweitens die Videoausrüstung: Kamera oder Smartphone, Mikrofon und Licht. Drittens optionale Tools für Grafik, Präsentationen oder Videoschnitt. Wer mit einem vorhandenen Smartphone, natürlichem Licht und kostenlosen Werkzeugen wie Canva, Google Slides oder PowerPoint startet, drückt die Anfangsinvestition erheblich.
Zur Gesamtrechnung gehören auch die laufenden Kosten nach dem Launch: die monatliche Plattformgebühr sowie – bei Nutzung eines Zahlungsanbieters wie Digistore24 oder CopeCart – Transaktionsgebühren pro Verkauf. Ein bewährter Weg ist, mit minimaler Investition und kostenlosen Tools zu starten, den ersten Verkauf abzuwarten und erst danach in bessere Ausrüstung oder eine leistungsfähigere Plattform zu investieren. So bindest du Kapital erst, wenn das Konzept validiert ist.